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Architektur ist Prozess. Im Schmelztiegel von Bauherrenwünschen, wirtschaftlichen Vorgaben, gesetzlichen Regelungen und technischen Normen ist es Aufgabe von Architekten, dem Genius des Ortes gerecht zu werden und etwas Künstlerisches zu schaffen. Gelingt dies im Miteinander aller Beteiligten, so entsteht Architektur. In unserer täglichen Arbeit bemühen wir uns immer wieder neu, uns diesem Ideal zu nähern. Vorbild für unsere Arbeit ist (neben Anderen) der Schweizer Architekten Peter Zumthor. Das er eine handwerklich-künstlerische Ausbildung machte und zunächst 10 Jahre als Denkmalpfleger arbeitete, bevor er ein Architekturbüro gründete, trug sicher wesentilch zur Entwicklung seiner Architektursprache bei. Wir sind uns der Verantwortung bewußt, dass Häuser nicht für die Vergangenheit, sondern für die Zukunft gebaut werden. Nach unserem Verständnis sollen Neubauten "neu" sein, und zwar nicht im Sinne unserer nach Neuheiten gierenden Konsumgesellschaft, sondern einer originären Gestaltung. Nur scheinbar im Widerspruch dazu steht der Anspruch, dass Neubauten sich in Ihre Umgebung, sei dies Natur- oder Stadtraum, einfügen und in Dialog mit dieser treten sollen. Besonders mit unseren Neubauten im Zentrum des Weltkulturerbes von Quedlinburg erleben wir diesen Dialog oft als sehr intensiv, in der vollen Bandbreite zwischen Zustimmung und Missfallen. Wir freuen uns über diese vielfältigen Anregungen, denn Bauen und Architektur ist nicht abstrakt, sondern Teil der Gesellschaft. Wir bauen gerne mit Holz, weil dies ein praktischer, kostengünstiger, ökologischer und nicht zuletzt sympatischer Baustoff ist. Zudem haben wir vielfältige Erfahrungen mit der Sanierung von Fachwerkhäusern, dies gibt uns eine solide Grundlage im Umgang mit diesem Baustoff. Allerdings ist der Holzbau für uns kein Credo; letztlich gilt es, für jede Bauaufgabe die passende Gestaltung und Bauweise zu finden. Zu unseren bisherigen Bauaufgaben zählen beispielsweise ein Minimalenergiehaus in Kirchheim/Neckar von 1995 mit Erweiterung 2005 (Auszeichnung für beispielhaftes Bauen Architektenkammer Baden-Württemberg 1995), ein Betriebsgebäude in Quedlinburg (2005) sowie eine innerstädtische Lückenbauten im Stieg 13/14 in Quedlinburg (2009). Aktuelle Projekte sind eine innerstädtische Lückenschließung in Quedlinburg Breite Straße 11 sowie der Neubau eines Unterstufenhauses für die Freie Waldorfschule Magdeburg. Wir begleiten Sie gerne bei Ihren Neubauprojekten und freuen uns über eine erste Kontaktaufnahme. Sofern Sie Vergabe- oder Wettbewerbsverfahren (insbesondere für Neubauten im städtebaulichen Kontext) planen, bitten wir um Ihre Einladung zur Bewerbung. |