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qbatur Planungsgenossenschaft eG
qbatur steht für spannende Architektur in den Bereichen Denkmalsanierung, innerstädtischer Neubau und konstruktiver Holzbau. Unsere genossenschaftliche Struktur ermöglicht uns selbstbestimmtes und kreatives Arbeiten. Gemeinsam mit Bauherren und einem Netzwerk langjähriger Partner schaffen wir Häuser, die Bestand haben.  Eine Auswahl stellen wir auf dieser Seite vor.

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Testeinrag Frank
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Testeinrag Frank
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Mit seinen mehr als 1200 Fachwerkhäusern aus unterschiedlichen Epochen bietet Quedlinburg eine einzigartige Dichte an historisch wertvollem Bestand, der zu DDR-Zeiten jedoch zusehends verfiel. Inzwischen gehört die Altstadt zum UNESCO-Welterbe und präsentiert sich in neuem Glanz: Zahlreiche der maroden Bauten wurden nach der Wiedervereinigung 1990 mit viel privatem Engagement aufwändig  restauriert.  Einer dieser scheinbar hoffnungslosen Sanierungsfälle war auch das Haus in der Breiten Straße unweit des Marktplatzes. Der schmale dreigeschossige Fachwerkbau, dessen Ursprünge auf das  Jahr 1330 zurückgehen, war kaum mehr als eine abbruchreife Ruine. Auf seiner Linken klaffte zudem eine hässliche Lücke: Das angrenzende Eckgebäude, das den Abschluss der Häuserzeile gebildet hatte, war bereits in den 1960er Jahren abgerissen worden.
qbatur sanierte das Fachwerkhaus in zwei Phasen: Zunächst wurde der Rohbau des einsturzgefährdeten Gebäudes gesichert. Nachdem sich schließlich neue Eigentümer für die ungewöhnliche Immobilie begeistern konnten, wurde der Bestand umfassend renoviert und erweitert. Dabei legten alle Beteiligten großen Wert auf die denkmalgerechte Wiederherstellung des alten Gebäudes. Heute präsentiert sich der restaurierte Fachwerkbau zur Straße hin wieder mit einer barocken Fassadenfassung sowie sich nach außen öffnenden Kastenfenstern, die historischen Vorbildern nachempfunden sind. Für die Dachdeckung wurden regionaltypische Ziegel, so genannte Linkskremper, aus Altbeständen wieder verwendet. Spuren der Vergangenheit finden sich auch im Inneren: Die Türen etwa stammen aus dem Depot historischer Baustoffe, einem stadteigenen Archiv, in dem Wiederverwendbares aus Abrisshäusern aufbewahrt wird.
Das Fachwerkhaus wurde ergänzt durch einen Neubau als Lückenschließung. Die Gestaltung des Neubaus war eine besondere städtebauliche Herausforderung. Einerseits galt es, die Ecke des denkmalgeschützten Straßenzuges stadträumlich zu fassen, andererseits sollte der Anbau nicht dominant wirken. In seiner Formensprache gibt er sich klar als etwas Neues zu erkennen, in Höhe, Material- und Farbwahl orientiert er sich jedoch an den Altstadthäusern. Seine Fassade aus hellem, recyceltem Backstein gibt sich betont dezent, die horizontale Gliederung mit Sandstein-Elementen knüpft an die Balkenlagen des Altbaus an. Auch Fenster- und Türen sind wie beim Fachwerkhaus aus geöltem Eichenholz.
Das Gebäude ist mit einer Sole-Wärmepumpe ausgestattet, die in Verbindung mit einer Wandheizung sowie Lehmputz für ein ausgeglichenes, angenehmes Raumklima sorgt.

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Wallstraße 12 Quedlinburg
Umbau eines ehemaligen Stiftsgebäudes
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Das zweigeschossige, in massiver Bauweise aus Ziegeln errichtete Gebäude entstand im Jahr 1899. Zur Straße hin wird die Fassade von einem Mittelrisalit geprägt, über den sich ein geschweifter Ziergiebel erhebt. An der Fassade befindet sich der Schriftzug "Elisabethpflege". Das Traufgesims ist als Ziegelfries gestaltet.

Die Bauleute haben mit feinem Gespür die architektonischen Qualitäten des ehemaligen Stiftsgebäudes herausgearbeitet.  Sämtliche Reparaturen wurden sorgsam und mit Liebe zum Detail ausgeführt. Ergänzungen, wie die Terrassentüren oder der neue gestaltete Eingangsbereich, fügen sich stimmig in das Gesamtbild ein. qbatur begleitete das Bauvorhaben durch alle Leistungsphasen.
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Freie Waldorfschule Harzvorland
Transformation eines historischen Schulgebäudes
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qbatur begleitet die bauliche Entwicklung der Freien Waldorfschule Harzvorland bereits seit der Schulgründung im Jahr 2005. Mit der Sanierung des alten Schulhauses und einem dreigeschossigen Anbau stehen der Schulgemeinschaft nun endlich angemessene Räume zur Verfügung. Besondere Herausforderung des Projektes waren ein niedriges Budget von unter 1.000 €/m² Nutzfläche (brutto gesamt) sowie der Umbau bei laufendem Schulbetrieb.
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Hesekielstraße 7 Magdeburg
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Hesekielstraße 7 Magdeburg
Wiederaufbau eines ehemaligen Scheunengebäudes
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Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Sudenburg zum aufstrebenden Stadtteil von Magdeburg. Die  Hofanlage Hesekielstraße 7 war eine der letzten ihrer Art und wurde noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts landwirtschaftlich genutzt. Mit dem Neubau eines Wohnhauses, unter Einbeziehung der Grundmauern einer alten Feldsteinscheune, wird die Hofanlage baulich wieder hergestellt. Durch gestalterische Mittel, wie eine großflächige Verglasung und eine Galerieebene mit Luftraum, wird eine historisierende Wirkung vermieden und ein schlüssiges neues Gesamtbild geschaffen.
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Mühlenstraße 7 Thale OT Weddersleben
Wohnen mit Blick auf die Teufelsmauer
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Das großzügige Grundstück am Rande eines Dorfes bei Quedlinburg grenzt unmittelbar an ein Naturschutzgebiet. In diesem sensiblen Umfeld wurde erst nach einem längeren Abstimmungsprozess der Neubau als Ersatz für ein nicht erhaltenswertes Bestandsgebäude genehmigt.  Der Neubau wurde in Holztafelbauweise mit Massivholzdecken ausgeführt.
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Über dem Wasser 14 Aschersleben
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Über dem Wasser 14 Aschersleben
Rettung eines barocken Fachwerkhauses
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Aschersleben mit seiner über 1.000-jährigen Geschichte ist die älteste Stadt von Sachsen-Anhalt. Die Kleinstadt wurde im 2. Weltkrieg kaum zerstört, war aber zu DDR-Zeiten stark vom Verfall gezeichnet. Seit der Wende 1990 unternahmen die Stadt und ihre Bürger große Anstrengungen, um das historische Stadtzentrum zu retten. Mit sichtbarem Erfolg.

Bedingt durch Abwanderung und Verlust von Arbeitsplätzen fehlt es jedoch an Menschen, die Initiative und Verantwortung für die immer noch große Anzahl an sanierungsbedürftigen Häusern übernehmen können. So muss man 27 Jahre nach der Wende feststellen, dass der Zustand vieler kleinerer, leer stehender Gebäude sich zunehmend verschlechtert und eine erneute Abrisswelle droht. Gegen diese Entwicklung wollten die Eheleute Einecke ein Zeichen setzen und erwarben das barocke Fachwerkhäuschen Über dem Wasser 14. Doch bald darauf erhielten sie Post. Das Bauordnungsamt verfügte den Komplettabbruch des Einzeldenkmals wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.

 

Aber es kam anders. Zusammen mit qbatur sanierten die Bauleute das Fachwerkhaus in allen Details und ergänzten es um einen zeitgemäßen Anbau.


Fotos Steffen Spitzner

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Langenbergstraße 36 Quedlinburg
Neubau Einfamilienhaus in Holztafelbauweise
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Unter Ausnutzung eines Geländeversatzes hat das Wohnhaus in Splitlevel-Bauweise acht Halbgeschosse sowie eine Dachterrasse. Die Konstruktion in Holztafelbauweise wird ergänzt durch massive, lehmverputzte Innenwände, die als Speichermasse dienen. Das Gebäude erfüllt den KfW-55 Energiestandard. Die Beheizung erfolgt mittels einesKaminofens mit Warmwasserregister, ergänzt durch eine solare Brauchwassererwärmung.
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Gemeinschaftshaus FWS Magdeburg
Ein Haus für viele Nutzungen
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Wer das Gemeinschaftshaus der Freien Waldorfschule Magdeburg betritt, ahnt kaum, dass hier bis 1989 Büros des Bezirkszentrale der Staatssicherheit der DDR untergebracht waren. Die in Plattenbauweise errichteten Gebäudeteile wurden kernsaniert und mit einer Außendämmung mit Lärche-Rombusschalung verkleidet. Eine Binderkonstruktion überspannt die beiden Bestandsgebäude und verleiht so dem Gesamtensemble eine neue Wirkung. Der lichtdurchflutete Speisesaal bietet der Schulgemeinschaft Raum für vielfältige Aktivitäten. Die Seitenflügel beherbergen die Ganztagsschule, mehrere Horträume und Werkstätten sowie ein Schülercafé. Im rückwärtigen Bereich ergänzt ein Küchenanbau das Raumprogramm.

weitere qbatur-Projekte für die FWS Magdeburg: Neubau Grundschulhaus, Sanierung Turnhalle, Neubau Eurythmiehaus, Anbau Werkstatt.
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Hospital 7 Quedlinburg
Revitalisierung eines historischen Speichergebäudes
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Die Umnutzung von Hospital 7 war unser viertes Projekt dieser Art in Quedlinburg. 20 Jahre stand das ehemalige Speichergebäude leer. Typisches Problem für die Umnutzung der ehemaligen Lagerflächen zu Wohnzwecken war die unzureichende Belichtung. qbatur löste die Aufgabe mittels eines Gebäudeeinschnittes. Unter Berücksichtigung der baurechtlichen Vorschriften konnten so zusätzliche Belichtungsflächen in einer Brandwand geschaffen werden. Es entstanden acht loftartig gestaltete Wohnungen.

Weitere qbatur Projekte
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Töpferstraße Wittenberg
Entwurf innerstädtische Wohnhäuser
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Einladungswettbewerb, 3. Preis
Der Entwurf greift den Charakter der ehemaligen Gewerbebebauung auf. Die fünf Hofhäuser mit kleinem Garten schaffen eine Synthese aus geschlossener Reihenbebauung und individuellem Wohnen. Noch warten wir auf eine Gelegenheit, den Entwurf in modifizierter Form an geeignetem Ort umzusetzen.

Das Projekt in Wittenberg wurde nicht realisiert. Auch 5 Jahre nach dem Wettbewerbsverfahren bleibt die Lücke unbebaut.
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Domplatz 35 Halberstadt
Wohnhaus am Dom
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Unterm Ratskopf 24 Wernigerode
Sanierung Stadtvilla
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Sanierung einer gründerzeitlichen Villa, das Gebäude war um 1900 als Pension errichtet worden.
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Pölle 46 Quedlinburg
Sanierung eines Ackerbürgerhofes im Welterbe Quedlinburg
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Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2015 (1. Preis)
Aus der Jurybegründung: "Mit großer Selbstverständlichkeit haben sich die Bauleute auf das historische Fachwerkhaus, das bis in die Jahre um 1530 zu datieren ist, mit seinen jahrhundertealten Eigenarten als Wohnhaus eingelassen. Mit substanzschonenden Eingriffen und Ideen haben sie in hoher handwerklicher Qualität die notwendigen Arbeiten durchführen lassen, ohne die Würde und die Details des Gebäudes zu beeinträchtigen. Mit der Unterstützung von qbatur und unter Einbindung versierter Handwerker ist ein wichtiges Ackerbürgerhaus in seiner eindrucksvollen Originalität als lebediger  Lebensort einer jungen Familie erhalten worden. ..."

weitere qbatur-Projekte in der Pölle: Sanierung der Einzeldenkmale Pölle 6, 39 und 56 sowie Neubau Lückenschließung Pölle 5.
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Grundschulhaus FWS Magdeburg
Ein Haus für Kinder
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Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt  2013 - Publikumspreis
Aus der Jurybegründung: "Wie die Schwingen eines fliegenden Adlers - so breiten sich aus eben jener Vogelschau die beiden Gebäudeflügel des langgestreckten Hauses am Kroatenhügel aus. Dei Freie Walddorfschule Magdeburg hat sich ein neues Schulhaus für Ihre Unterstufe gebaut, es setzt Zeichen in einem städtebaulich problematischen Areal...."

Der Neubau des Grundschulhauses war Auslöser einer Entwicklung, die zu einer Verdoppelung der Schülerzahlen der Freien Waldorfschule Magdeburg führte. So wurden weitere Bauabschnitte erforderlich, die zusammen mit qbatur über einen Zeitraum von mehreren Jahren realisiert wurden.

Fotos: Dan Paton
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Damm 7 Quedlinburg
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Damm 7 Quedlinburg
Umbau einer Konservenfabrik zum Wohnloft
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Die Voraussetzungen waren denkbar schlecht: Düstere Fabrikräume und fehlende Außenflächen ließen kaum auf eine Nachnutzung der über Jahrzehnte leer stehenden Konservenfabrik hoffen.

qbatur holte den Außenbereich mit Stellplätzen und einem riesigen Dachgarten in das Haus hinein und löste so zugleich auch das Belichtungsproblem. Das Konzept überzeugte selbst die skeptischen Denkmalpfleger, die heute bestätigen: echt qbatur.
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Ganztagsschule FWS Magdeburg
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Ganztagsschule FWS Magdeburg
ein nicht realisiertes Initialprojekt
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Einladungswettbewerb, 1. Preis (qbatur / ARC)
Wie ein Fossil liegt die Ganztagsschule gegenüber dem in Plattenbauweise errichteten Schulgebäude und schafft so eine platzartige Fassung des Eingangsbereiches. Der Wettbewerbsbeitrag entstand in Zusammenarbeit von qbatur und dem Magdeburger Büro arc.

Das Projekt wurde so nicht realisiert. arc übernahm jedoch die Entwurfsidee in modifiziierter Form für ein anderes Schulprojekt.

qbatur wurde mit der Sanierung der Turnhalle beauftragt und realisierte später mehrere weitere Projekte für den Bauherren.
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Stephanikirchhof 12 Aschersleben
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Stephanikirchhof 12 Aschersleben
Lebensqualität im Herzen der Stadt
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Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2015 (1. Preis)
Aus der Jurybegründung: "Die gotische Stadtkirche St. Stephani im historischen Zentrum von Aschersleben/Sachsen-Anhalt wird von einem idyllisch gelegenen Kirchhof mit geschlossener Platzrandbebauung eingefasst. Als eines der letzten unsanierten Häuser  wartete das Fachwerkhaus Stephanikirchhof 12 auf seine Wiederherstellung. Aufgrund erheblicher baulicher Schäden war das kleine Gebäude schon lange nicht mehr bewohnbar. Der Umfang der Schäden erforderte bei der Sanierung wesentliche bauliche Eingriffe, die heute ablesbar die Gestaltung prägen.

Das als Einzeldenkmal ausgewiesene kleine Fachwerkhäuschen wurde in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet. Jahrzehntelang unter einer bröckelnden Putzfassade verborgen, zeigt sich die Fachwerkfassade nach der Sanierung in einer dezent zurückhaltenden Gestaltung mit Rautenmustern und Zierausmauerung. Schmuckstück sind auch die Fenster, die als historische Kastenfenster und als Isolierglasfenster mit Denkmalprofilierung in geölter Lärche ausgeführt wurden. Die äußere Gebäudegestaltung wird abgerundet durch die Dacheindeckung mit historischen, zweitverwendeten Bibern in regionaltypischer Doppeldeckung.


Die Sanierungs- und Umbaumaßnahme wurde 2009/10 durch das auf Denkmalpflege spezialisierte Architekturbüro qbatur aus Quedlinburg betreut. Die grundlegende Instandsetzung umfasste sämtliche Gebäudeteile und erfolgte entsprechend den Empfehlungen „Fachwerkinstandsetzung nach WTA“. Schwerpunkt der Baumaßnahme war auch die energetische Sanierung in Anlehnung an die Vorgaben der Energieeinsparverordnung. Um bei der Dämmung der Außenhülle die langfristige Schadensfreiheit der historischen Fachwerkkonstruktion  zu gewährleisten, wurden alle Wandaufbauten sowie der Dachausbau diffusionsoffen bzw. diffusionsvariabel ausgeführt. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Gas-Brennwerttherme, die in Niedertemperaturauslegung über Wand- und Fußbodenheiz-flächen das Gebäude energieeffizient beheizt.


Im Inneren überrascht das Haus durch seine von außen nicht erahnte Großzügigkeit. Anstelle baufälliger Anbauten fügten die Architekten hofseitig einen geschossübergreifenden, verglasten Anbau an und schafften so eine gelungene Symbiose aus historischen und modernen Elementen. Eine filigran gestaltete Stahltreppe verbindet die Wohnebenen und bietet immer wieder interessante Raumperspektiven.


Die Sanierung von Stephanikirchhof 12 zeigt beispielhaft, wie ein über 300-jähriges Fachwerkhaus auf hohem denkmalpflegerischem Niveau saniert und gleichzeitig den gegenwärtigen Nutzungsanforderungen angepasst werden kann. Die getroffenen Maßnahmen der detaillierten Bestandsanalyse, der präzise durchgeführten Bauteilreparaturen und der ablesbar bleibenden Hinzufügungen schaffen einen eigenständigen Beitrag für die Stadtsanierung in Aschersleben."


weiteres qbatur-Projekt am Stephanikirchhof: Sanierung der Einzeldenkmals Stephanikirchhof 19.

Fotos: Steffen Spitzner
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Markt 4 Quedlinburg
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Markt 4 Quedlinburg
Kleines Kaufhaus
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Das kleine Kaufhaus entstand 1906/1907 im Auftrag der bekannten Quedlinburger Modefirma Ihlfeld & Kramer. Architekt des als Kaufhauserweiterung gebauten Gebäudes war der Braunschweiger Friedrich Staeding, der bereits wenige Jahre zuvor das benachbarte Gebäude Markt 3 errichtet hatte. Das in Formen des Jugendstils ausgestaltete Haus wurde als moderner Stahlskelettbau errichtet. Doch bereits Mitte des 20. Jh. musste die ornamental ausgebildete Fassade
wegen konstruktiver Mängel rückgebaut werden.

Aufgrund neuerlicher Baumängel wurde 2008 eine Sanierung erforderlich, bei der auch die Fassade erneuert werden musste. Der Fassadenentwurf orientiert sich an den Proportionen und Gliederungen der verloren gegangenen bauzeitlichen Fassung, ohne jedoch die ursprünglichen Ornamente  zu rekonstruieren. Heute wird das kleine Kaufhaus am Markt von der städtische Tourismusinformation und der Domschatzverwaltung genutzt.

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Stieg 13-14 Quedlinburg
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Ferienhäuser im Welterbe Quedlinburg
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Die Neubauten im Stieg schließen eine Lücke, die durch Abbruch des historischen Grauen Hofes im Zentrum von Quedlinburg in den 1980er Jahren entstanden war. Der Entwurf orientiert sich in seiner Kubatur an der barocken Vorgängerbebauung und wurde als zeitgemäßer konstruktiver Holzbau umgesetzt.
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Steinbrücke 19 Quedlinburg
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Steinbrücke 19 Quedlinburg
barockes Fachwerkhaus in der Fußgängerzone
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Das Fachwerkhaus wurde nach einem Stadtbrand im Jahr 1676 vom Zimmerermeister Joachim Schäfer im Quedlinburger Sonderstil mit Pyramidenbalkenköpfen und für Schäfer typischen Auskreuzungen der Brüstungsfelder errrichtet.

Der Einbau eines Ladengeschäftes erfolgte um 1900. Bei der Sanierung 2012 konnte die Schaufensteranlage mit originaler Ornamentverglasung erhalten werden. Durch Überbauung des Innenhofes wurde das Ladengeschäft erweitert.

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Wettbewerb Rekonstruktion "Zuckerhut"
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Einladungswettbewerb, 3. Preis


Wir verstehen die Rekonstruktion von Andreasplatz 29 als skulpturale Nachbildung des einstigen Fachwerkhauses „Umgestülpter Zuckerhut“. Die zeichnerische Rekonstruktion erfolgt nach photographischen Vorlagen, ergänzt durch konstruktiv-statische und vergleichende bauhistorische Erkenntnisse. Weitere Hinweise auf die Ursprungsbebauung können sich durch archäologische Grabungen ergeben.


Das Gebäude wird als Fachwerkkonstruktikon traditionell errichtet. Für die Fassaden wird Altholz verwendet. Dieses zeigt Oberflächen, wie sie mit Neuholz nicht nachgebildet werden können. Die historischen Gefache werden mit Lehmflechtwerk, die Gefache der Umbauphasen mit Backsteinen ausgefacht. Die Summe aller Unregelmäßigkeiten und  Schönheitsfehler schafft letztlich das lebendige Bild eines alten Hauses.


Doch dieses jüngste, nur scheinbar alte Haus „umgestülpter Zuckerhut“ steht nicht mehr an das im 2. Weltkrieg zerstörte historische Pfeilerhaus gelehnt, sondern mit Lücke zum neuen Baudenkmal Pfeilerhaus aus den 1950er Jahren. Diese Lücke ist nur gering, vielleicht gar nicht notwendig, doch sie zeigt den denkbar großen Widerspruch zwischen beiden Baukörpern. Wir sehen diesen Widerspruch nicht als Zwischen- oder Notfall, den es zu kaschieren gilt. Vielmehr wollen wir diesen Widerspruch selbstbewusst als unsere Geschichte
formulieren.


Wir stellen in diese Situation ein stadträumliches Kunstprojekt mit dem Arbeitsnamen  „Umbruch“. „Umbruch“ entsteht zwischen Zerstörung, Vergessen, Neubeginn und Verwerfung. Er ist Projektionsfläche für die Rekonstruktion des Umgestülpten Zuckerhutes. Was wollen die Bürger, wie soll ihre Stadt in 40 Jahren aussehen? Das Kunstprojekt begleitet einen Prozess, welcher schmerzhaft und nicht immer zielgerichtet ist, aber Hoffnung verheißt.

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Hubertusstraße 7 Thale
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Hubertusstraße 7 Thale
Eisvilla am Bodetal
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Mit einem kleinen, aber gezielten Umbau der Fassade konnte das in die Jahre gekommene Gebäude neu gestaltet werden.

Für die Genehmigung, im gegenüberliegenden öffentlichen Park einen Freisitz zu schaffen, war viel Überzeugungsarbeit nötig. Die große Besucherterrasse kommt ohne Fundamente aus und kann jederzeit "rückstandsfrei" demontiert werden. Doch ernsthaft will das inzwischen keiner mehr.
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Klink 9 Quedlinburg
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Klink 9 Quedlinburg
Sanierung eines spätmittelalterlichen Fachwerkhauses
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Architekturpreis Sachsen-Anhalt, Auszeichnung (2010)
Aus der Jurybegründung: "Wie selbstverständlich erscheint Klink 9 als Symbiose aus Alt und Neu. Wer vor einigen Jahren den ruinösen Zustand dieses seit jahrzehnten leerstehenden Fachwerkhauses sah, hätte eine Rettung kaum noch für möglich gehalten. In mühevoller Kleinarbeit haben Bauherrin, Architekt und Fachfirmen das Bestandsgebäude Stück für Stück durchforscht, jedes noch so geschädigte Bauteil gesichert und schließlich in einem sich über mehrere Jahre erstreckenden Bauprozess zu einem neuen Ganzen zusammengefügt. Straßenseitig erscheint das Gebäude mit seinem für die klassizistische Fassadenfassung typischen monochromen Farbanstrich eher schlicht und unscheinbar; lediglich die Kastenfenster aus unbehandelter Eiche geben Hinweis auf den denkmalpflegerischen Anspruch dieser Sanierung. Dass die Straßenfassade wegen massiver Bauschäden in weiten Teilen neu errichtet werden musste, bleibt dagegen aufgrund des Einsatzes historischer Baumaterialien selbst dem kundigen Betrachter wohl eher verborgen.

Durchquert man den Eingangsbereich und betritt durch eine schwere Eichenbohlentür die etwa 4 m hohe Wohnhalle, so ist man zunächst beeindruckt von einer Großzügigkeit, die dieses bescheiden wirkende Haus nicht unbedingt vermuten lässt. Hier scheint man im Herzen dieses dendrochronologisch auf 1410 datierten Fachwerkhauses angekommen zu sein. Deckenbalken, die mit ihren von Ruß geschwärzten, roh behauenen Oberflächen ihre mittelalterliche Herkunft verraten, sind in bauzeitlicher Manier durch Streben mit dem hofseitigen Ständerwerk verbunden. Dieses Ständerwerk war aufgrund von Bauschäden gänzlich zerstört, lediglich eine Notkonstruktion hatte das Bauwerk zuletzt vor seinem Zusammenfall bewahrt. Doch anhand bauhistorischer Befundung konnte der Ständerbau in seiner Gesamtheit wieder hergestellt werden und zeigt sich nunmehr in beeindruckender Trutzigkeit.


Dass die hofseitige Fassade nicht in traditioneller Weise ausgefacht, sondern komplett mit einer vorgesetzten Verglasung gestaltet wurde, erscheint schlüssig. Alles wirkt wie selbstverständlich. Eine Bohlenverkleidung, älter selbst als die Hauskonstruktion, war zweitverwendet in einer Zwischendecke verbaut und hat nun ihre angestammte Funktion als Bohlenstube wieder zurückerhalten, freilich ablesbar wie ein großformatiges Wandgemälde, gefasst in einen schlichten Stahlrahmen. Die Lampen sind ein Entwurf der Quedlinburger Papierkünstlerin Katrin Ruhnau.


Die zur Wohnhalle hin offene Galerie ist Küche und Essplatz vorbehalten. Verwinkelte Treppenläufe erschließen die Schlafräume im Ober- und Dachgeschoss des Hauses. Von hier aus hat man einen beeindruckenden Ausblick auf die als UNESCO Welterbe geschützte Altstadt von Quedlinburg."


weitere qbatur-Projekte im Klink: Sanierung der Einzeldenkmale Klink 1, 7 und 8.


Fotos: Dan Paton, qbatur
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Steinbrücke 17 / Carl-Ritter Straße 1-2 Quedlinburg
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Steinbrücke 17 / Carl-Ritter Straße 1-2 Quedlinburg
Sanierungskonzept
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Das Wohn- und Geschäftshaus wurde 1954 vom Stadtbaurat Becker im Zusammenhang mit dem Straßendurchbruch der Carl-Ritter-Straße errichtet und war ein Zeugnis früher DDR-Architektur. Das Konzept von qbatur zur Gebäudesanierung wurde nicht umgesetzt. LP 1 - 7.

Das Gebäude wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
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Mittelschule Halsbrücke / Sachsen
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Mittelschule Halsbrücke / Sachsen
Brandschutzsanierung
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Die Brandschutzsanierung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Schulze aus Bieberstein.
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Breite Straße 11/12 Quedlinburg
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Breite Straße 11/12 Quedlinburg
Wohnen im UNESCO-Welterbe
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Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt (2016)

Häuser Award, Auszeichnung (2015)

Baukultur in Deutschland, Wüstenrot-Stiftung, Engere Wahl (2015)

Mit seinen mehr als 1200 Fachwerkhäusern aus unterschiedlichen Epochen bietet Quedlinburg eine einzigartige Dichte an historisch wertvollem Bestand, der zu DDR-Zeiten jedoch zusehends verfiel. Inzwischen gehört die Altstadt zum UNESCO-Welterbe und präsentiert sich in neuem Glanz: Zahlreiche der maroden Bauten wurden nach der Wiedervereinigung 1990 mit viel privatem Engagement aufwändig  restauriert.  Einer dieser scheinbar hoffnungslosen Sanierungsfälle war auch das Haus in der Breiten Straße unweit des Marktplatzes. Der schmale dreigeschossige Fachwerkbau, dessen Ursprünge auf das  Jahr 1330 zurückgehen, war kaum mehr als eine abbruchreife Ruine. Auf seiner Linken klaffte zudem eine hässliche Lücke: Das angrenzende Eckgebäude, das den Abschluss der Häuserzeile gebildet hatte, war bereits in den 1960er Jahren abgerissen worden.


qbatur sanierte das Fachwerkhaus in zwei Phasen:
Zunächst wurde der Rohbau des einsturzgefährdeten Gebäudes gesichert. Nachdem sich schließlich neue Eigentümer für die ungewöhnliche Immobilie begeistern konnten, wurde der Bestand umfassend renoviert und erweitert. Dabei legten alle Beteiligten großen Wert auf die denkmalgerechte Wiederherstellung des alten Gebäudes. Heute präsentiert sich der restaurierte Fachwerkbau zur Straße hin wieder mit einer barocken Fassadenfassung sowie sich nach außen öffnenden Kastenfenstern, die historischen Vorbildern nachempfunden sind. Für die Dachdeckung wurden regionaltypische Ziegel, so genannte Linkskremper, aus Altbeständen wieder verwendet. Spuren der Vergangenheit finden sich auch im Inneren: Die Türen etwa stammen aus dem Depot historischer Baustoffe, einem stadteigenen Archiv, in dem Wiederverwendbares aus Abrisshäusern aufbewahrt wird.

Das Fachwerkhaus wurde ergänzt durch einen Neubau als Lückenschließung. Die Gestaltung des Neubaus war eine besondere städtebauliche Herausforderung. Einerseits galt es, die Ecke des denkmalgeschützten Straßenzuges stadträumlich zu fassen, andererseits sollte der Anbau nicht dominant wirken. In seiner Formensprache gibt er sich klar als etwas Neues zu erkennen, in Höhe, Material- und Farbwahl orientiert er sich jedoch an den Altstadthäusern. Seine Fassade aus hellem, recyceltem Backstein gibt sich betont dezent, die horizontale Gliederung mit Sandstein-Elementen knüpft an die
Balkenlagen des Altbaus an. Auch Fenster- und Türen sind wie beim Fachwerkhaus aus geöltem Eichenholz.


Das Gebäude ist mit einer Sole-Wärmepumpe
ausgestattet, die in Verbindung mit einer Wandheizung sowie Lehmputz für ein ausgeglichenes, angenehmes Raumklima sorgt.

weitere qbatur-Projekte in der Breiten Straße: Sanierung der Einzeldenkmale Breite Straße 13, 33, 39, 40, 41.

Fotos: Steffen Spitzner
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Deichschule Cuxhaven
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Deichschule Cuxhaven
Sanierung eines historischen Schulgebäudes
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qbatur betreute die Sanierung der Deichschule von der Projektphase bis zur Übergabe. Das Gebäude stand aufgrund baulicher Mängel jahrelang leer. Die Sanierung konnte exakt innerhalb der Kostenvorgaben umgesetzt werden.
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Höllenhof Quedlinburg
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Höllenhof Quedlinburg
Ältester bekannter Profanbau in Quedlinburg
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Preis für Handwerk in der Denkmalpflege 2008 (2. Preis)
Aus der Jurybegründung: "Die Bauherren werden für die grundlegende Instandsetzung des Gebäudeensembles mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Das Ensemble mit Gebäuden aus den Jahren 2015, 1260 und 1301 zählt zu m ältesten Baubestand Quedlinburgs. Es wurde nciht nur in seiner schwierigen Statik wieder hergestellt, sondern auch neuen, dem Denkmal angemessenen Nutzungen zugeführt. Bei der Instandsetzung wurde größter Wert auf eine weitestmögliche Erhaltung der nicht unkomplizierten Bausubstanz gelegt und eher die Nutzung dem Denkmal angepasst als umgekehrt. ..."

Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich die Büroräume von qbatur.

Fotos: Dan Paton, qbatur
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Schlossberg 13 Quedlinburg
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Schlossberg 13 Quedlinburg
Vincents Käsekuchenbäckerei
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Vincents Käsekuchenbäckerei, direkt neben dem Klopstock-Museum gelegen, ist aus dem Ensemble des Quedlinburger Schlossberges nicht mehr wegzudenken. Die Sanierung des klassizistischen Fachwerkhauses war 1998 das erste gemeinsame Projekt von Rudolph Koehler und Ulrich Queck. In guter Erinnerung haben wir die leitende Hand des Denkmalpflegers Alois Bursy, der uns in die Sensibilitäten der Denkmalpflege einführte.
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Wohnhaus Kirchheim/Neckar
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Wohnhaus Kirchheim/Neckar
Ein Haus wächst mit
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1995 Beispielhafte Bauten in Baden-Württemberg, Auszeichnung
Ein frühes Projekt von Ulrich Queck war 1995 das Wohnhaus Elflein in Kirchheim/Neckar, der die Bauherren auch bei der Realisierung des Selbstbauprojektes praktisch unterstützte. Es galt, ein kleines, energieoptimiertes Holzhaus mit einfachen Mitteln zu errichten.  2005, als die Familie gewachsen war, plante qbatur die Erweiterung des Hauses. Beim Anbau konnte die Dämmung aus der rückgebauten Giebelwand direkt für die neue Bodenplatte weiterverwendet werden.
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12.12.2017
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Baubeginn in Wernigerode
01.12.2017
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Anfang Dezember begann die Sanierung des klassizistischen Fachwerkhauses Friedrichstraße 32 in Wernigerode. Die Bauherren hatten bereits im Vorfeld mit viel Engagement die Rückbauarbeiten übernommen. Weihnachten 2018 sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein.
Verabschiedung Klaus-Dieter Plate
16.11.2017
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Klaus-Dieter Plate, Geschäftsstellenleiter der BauBeCon Sanierungsträger GmbH, wurde nach 27-jähriger Dienstzeit heute in den Ruhestand verabschiedet. Klaus-Dieter war der gute Geist, Anwalt und Kämpfer für die Stadtsanierung in Quedlinburg. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber den "Neuen" hatte sich zwischen uns über die Jahre hinweg eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt, für die wir dankbar sind. Gemeinsam haben wir manche Ruine vor dem Verfall gerettet. Wir wünschen Klaus-Dieter für die Zukunft alles Gute!
Domus
14.11.2017
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In der aktuellen Ausgabe der Domus wird unser Büro auf mehreren Doppelseiten mit drei Projekten vorgestellt.
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Neu im November
10.11.2017
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Vor einem Jahr verschwand unsere geliebte erste Internetseite plötzlich vom Netz. Nun endlich können wir Ihnen unsere neue Seite präsentieren. Noch ist nicht alles perfekt, aber ein Anfang ist getan. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
1. Spatenstich in der Schmalen Straße
06.11.2017
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Am 16. Oktober war 1. Spatenstich in der Schmalen Straße 9 und 10 im Quedlinburger Westendorf. Das Quartier war Ende der 1980-er Jahre in Teilen dem Flächenabriss zum Opfer gefallen. Die beiden Neubauten in geschlossener Reihenbebauung sind ein Beitrag zur Wiederherstellung der historischen Stadtstruktur.
Infobox für die SWM
01.11.2017
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Für die Stadtwerke Magdeburg haben wir eine Infobox entworfen. Besuchergruppen sollen hier die Möglichkeit erhalten, sich über das neue Biomasse-Kraftwerk zu informieren. Die Realisierung des Projektes ist für 2018 geplant.
Translozierung Stabkirche Stiege
26.10.2017
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Ein Förderverein bemüht sich um die Translozierung der von Vandalismus und Verfall bedrohten Stabkirche in Stiege / Harz. Nun wurden wir angefragt, ob wir die Planung des Projektes übernehmen würden. Eine interessante Aufgabe.
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Nachwuchs bei qbatur
24.10.2017
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Unsere Kollegin Jessica Schulze ist Mutter geworden. Wir begrüßen Carlotta und Toni und wünschen der Familie Gesundheit und viel Freude.
Neu bei qbatur
02.10.2017
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Wir begrüßen unseren neuen Mitarbeiter M.A. Tobias Schmidt. Herr Schmidt hat jüngst seinen Master im Fach Architektur in Dessau verliehen bekommen und ergänzt nun unser Planungsteam.
Umbau Waldorfkindergarten Halberstadt
15.09.2017
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Der 2015 eröffnete Waldorfkindergarten in Halberstadt wird umgebaut und erhält ein neues Dachgeschoss. Nach Einreichung des Baugesuches sollen die Bauarbeiten im Frühjahr 2018 beginnen. Besondere Herausforderung wird die Ausführung der Arbeiten bei laufendem Kindergartenbetrieb.
Tag des offenen Denkmals
10.09.2017
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Zum Tag des offenen Denkmals war das Interesse an unserem Projekt "Schuhhof 2" riesig. Auch der OB Frank Ruch schaute vorbei, um sich über den Stand der Arbeiten zu informieren. Das Fachwerkhaus war das letzte noch unsanierte Gebäude in der besonders auch von Touristen viel besuchten Gasse.
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Richtfest für Werkstattgebäude
21.07.2017
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Mitten in den Sommerferien feierten wir in der Freien Waldorfschule Magdeburg Richtfest. Der kleine Anbau in Holzkonstruktion erweitert das bestehende Werkstattgebäude.
St. Leonhard Kapelle Braunschweig
26.05.2017
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Die St. Leonhard Kapelle aus der Zeit um 1200 ist einer der ältesten Sakralbauten in Braunschweig. qbatur ist mit der Innensanierung der Kapelle beauftragt, dazu wurde nun die denkmalrechtliche Genehmigung erteilt.
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Neubau Waldorfkindergarten Thale
19.05.2017
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Ein langjähriger Wunsch geht in Erfüllung: Der Waldorfkindergarten Thale erhält einen Neubau. Der Entwurf wurde in enger Abstimmung mit den Nutzern erarbeitet.
Sicherung ehemaliger Scharren in ASL
18.05.2017
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Die Stadt Aschersleben hat uns mit der Planung der Sicherungsmaßnahmen für den ehemaligen Fleischscharren am Stephanikirchhof beauftragt. Wir sind gespannt auf dieses interessante Projekt und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Unser Büro

qbatur steht für spannende Architektur in den Bereichen Denkmalsanierung, innerstädtischer Neubau und konstruktiver Holzbau. Das Büro wurde im Jahr 2000 von Rudolph Koehler und Ulrich Queck gegründet. Unsere genossenschaftliche Struktur ermöglicht uns selbstbestimmtes und kreatives Arbeiten. qbatur, das sind:

Lucy Beugnet, Dipl.-Ing. Architektur
Ines Ehlert, Bauzeichnerin
Tom Günther, Dipl.-Bauing. (FH), Mitglied Genossenschaft
Rudolph Koehler, Architekt, Geschäftsführer, Mitglied Genossenschaft
Ulrich Queck, Dipl.-Ing. (FH), Architekt, Geschäftsführer, Mitglied Genossenschaft
Tobias Schmidt, M.A. Architektur
Jessica Schulze, Dipl.-Ing. (FH), Architektin

Praktikanten - wir freuen uns über Eure Bewerbung!

Unsere Leistungen umfassen die Planung von Bauvorhaben von der ersten Ideenbildung bis zur fertigen Umsetzung. Gemeinsam mit unseren Bauherren und einem Netzwerk langjähriger Partner schaffen wir Häuser, die Bestand haben. Eine Auswahl der über 100 qbatur-Projekte stellen wir auf dieser Seite vor.

Kontakt

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qbatur Planungsgenossenschaft eG
Hölle 11
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